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#1

South Dakota Bar

in Aus vergangenen Tagen 18.07.2012 18:07
von Eve • 45 Beiträge



Fern von Ohio, einem Ort an dem sie bisher genügend Unruhe gestiftet hatte, machte sie sich auf den Weg nach South Dakota. Eve war jedoch nicht wegen der Black Hills - oder anderen Sehenswürdigkeiten gekommen, sondern weil sie hoffte das zu finden, was sie suchte. Zuerst hatte sie sich der kleinen Maggie Alberts gewidmet. Ein süßes kleines, unschuldiges Kind das so grausam wegen Eve ums Leben gekommen war. South Dakota wäre nicht länger friedlich, wenn die Schönheit damit fertig wäre.

Ein unbeschreiblich fetter und eindeutiger Verehrer von halbnackten Jungfrauen die des Nachts am Highway entlang spazierten und der Sage der 'Frau in Weiß' gerecht wurden um die Jäger auf eine falsche Fährte zu locken, hatte sie mitgenommen. Sie hatte es sich auf seinem Sitz bequem gemacht und während er seine schmierigen Finger auf den nackten Oberschenkel der Brünetten legte, spielte er bereits mit dem Feuer. Das Feuer das in Eve aufkam, wenn man versuchte ihrer Hülle zu nahe zu kommen. Dennoch ..

.. ein Lächeln - beinahe unheimlich und düster wirkend, lag auf ihren Lippen, während sie aus dem Fenster blickte und fest damit rechnete, dass der gierige Fettsack sie im nächsten Motel vergewaltigen würde. Er würde es versuchen, doch besonders weit würde er nicht kommen. Immer wieder sah er verlangend zu der Jungfrau hinüber, die sich nicht gegen seine Berührungen wandte. Er würde schon noch sehen, was er davon hätte. Außerdem benötigte Eve eine Mitfahrgelegenheit - wenigstens bis zum nächsten Motel.

"Tut mir Leid Baby. Endstation."

Der Lüstling stieg aus seinem Truck, öffnete die Beifahrertür und zerrte das hilflos wirkende Mädchen in seine Arme. Seine dreckigen Finger berührten ihren Oberschenkel, fuhren hinauf zu ihren Brüsten und lagen schließlich an ihrem Hals, den er leicht zudrückte. Noch an seinem Truck - gut versteckt vor anderen Blicken, presste er sie gegen den kühlen Stahl des Wagens, schob ihr Kleid nach oben und kam ihren Lippen näher. Nun war es Eve, die ihn mit nur einem Griff in die Knie zwang. Ächzend und bettelnd kniete er vor ihr im Schlamm, während seine Augen die ihren fixierte. Funkelnd durchbohrten sie den Fahrer und ein unbeschreiblicher Schmerz durchfuhr seinen Körper. Eine Hitze breitete sich in ihm aus und seine Augäpfel fingen an zu brennen. Ebenso seine gesamte Haut.

Lachend verpasste sie dem Kerl einen Stoß, wobei dieser sofort zu Asche zerfiel.

"Ich wette du hast dir in diesem Moment gewünscht, mir nie begegnet zu sein."

Mit einem abfälligen Blick lief sie ins Innere des Motels, schnappte sich den Besitzer dessen und wies ihn an, sie bis nach South Dakota zu fahren. Ein Blick war nötig und er stieg in den Wagen. Diesen stoppte er erst, als sie an Eve's Zielort angelangten und sie die Kleine umgebracht hatte. Danach hatte sich die Schönheit bereits die nächste Bar ausgesucht, in der sie den restlichen Abend verbringen würde. Vollkommen gelassen und die Blicke der anderen ignorierend, die vermutlich glaubten sie sei verrückt, ließ sie sich an der Bar nieder, bestellte sich einen Drink und genoss einfach nur diesen vollkommenen Moment. Die Ruhe. Die in ihren Augen - 'Ruhe vor dem großen Sturm'.

Eve nippte genüsslich an ihrem Drink, während ihr Blick Richtung Eingang ging. Während andere nicht sahen, welches Wesen sich hinter oder viel mehr in der Hülle befand, konnte Eve es auf einen Blick sehen. Ein Dämon in einer äußerst unpassenden Hülle betrat den Schuppen. Die Jungfrau schmunzelte, strich sich das lange Haar zur Seite und verstellte sich dann vollkommen. Dämonen liebten es, mit ihren 'Opfern' zu spielen. Und da dieser Dämon nicht sah, wer Eve war oder um was es sich bei ihr handelte, wäre es ein leichtes ihn anzulocken.

Ein kleines, schüchternes, liebes Lächeln an den Dämon und er sollte sofort angebissen haben. Noch dazu trug Eve fast nichts am Körper. Die Schönheit präsentierte die jungfräulichkeit ihrer Hülle perfekt.


zuletzt bearbeitet 18.07.2012 18:25 | nach oben springen

#2

RE: South Dakota Bar

in Aus vergangenen Tagen 19.07.2012 17:23
von Judas Thatcher (gelöscht)
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Judas öffnete breit grinsend die Toilettentür und trat hinaus in die Menge der Barbesucher. Sein Opfer lag noch immer bewusstlos zwischen den Pissoirs und verblutete armselig. Doch das interessierte den Leichenschänder nicht. Judas war seit Lebenszeiten nicht einer der guten gewesen. Zu Anfang gehörte seine Seele noch Gott, seinem Vater. Doch er verriet Jesus, seinen Bra. Er hatte den Glauben in ihn verloren und das nicht ohne Grund. Seit Anbeginn der Zeit war sein Name mit einem Fluch belegt, dem der Dämon sich selbst auferlegt hatte: Unruhe stiften, Lucifer schützen.

Sich den Kragen des schwarzen Hemdes ordentlich umschlagend, spazierte der Dämon geradwegs an die Theke und entdeckte ein junges hübsches menschliches Wesen, dass ihm jungfräulich zulächelte. Von ihrer reinen Schönheit angezogen, lief er zu ihr hinüber und ließ sich neben dem Mädchen auf einem Barhocker nieder. "Na meine Schöne?" grinsend lehnte er sich leicht zu ihr hinüber. Sie kam ihn irgendwie bekannt vor und sie schien eine gewisse Wirkung auf ihn zu haben. Weshalb das so war, wusste Judas nicht. Das Mädchen lächelte ihn siegessicher an und Judas verzog das Gesicht zu einer leicht verunsicherten Miene. Sie kannte ihn also.

"Spiel keine Spielchen mit mir, schönes Kind. Du wirst es sonst bitte bereuen." seine Stimme war ruhig, ein Lächeln lag auf seinen Lippen. Die Drohung schien jedoch unweigerlich ernst gemeint zu sein. Judas hatte keine Lust auf Spielchen. Ihm gehörte jede Frau, wenn er doch nur wollte. Und würde sie sich nicht benehmen, würde sie ebenfalls wie ihre kleine Freundin hinten zwischen den Toiletten liegen und sich wünschen den Dämon niemals kennen gelernt zu haben.

"Also, sag mir: woher kennst du mich." Judas sah zum Barkeeper, der eine Bestellung aufnehmen wollte. "Ein Wasser." stürmisch bestellte er sich sein Getränk und wartete die Reaktion seines Gegenübers gar nicht ab. Verwirrt verschwand der Keeper wieder und holte seinem dunklen Gast das Wasser.

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#3

RE: South Dakota Bar

in Aus vergangenen Tagen 19.07.2012 18:03
von Eve • 45 Beiträge



Ab 0.51

Ein Glückstreffer - so schien es zumindest. Eve begegnete nicht nur einem Dämon, nein, sie begegnete auch noch einem Dämon, der frech, von sich selbst überzeugt und eindeutig nicht in der Stimmung war, um auf Eves Spielchen einzugehen. Kurz gesagt, für sie würde die Sache ziemlich spaßig werden. Die Jungfrau spielte weiterhin die unwissende, schüchterne und dennoch konnte ein Blinder sehen, dass die Schönheit den 'Fremden' kannte, oder zumindest wusste, was er war. Eve liebte die Dämonen und sie liebte Männer. Auch die Jungfrau hatte ein Recht sich zu amüsieren, ganz zu schweigen von ihrer Hülle, die bisher brav gewesen war. Da sie ohnehin nie wieder leben würde, musste Eve sie eben verderben.

"Na mein Schöner?"

Gab sie zurück, wobei sie beinahe verlegen wegblickte und mit dem Glas, bis zum Rand gefüllt mit Alkohol, spielte. Ihre Finger zogen Kreise um den Rand des Glases, während ihre verführerischen Blicke auf dem Fremden hingen. Kurz entfuhr ihr ein beinahe gehässiges Lachen. Hatte er ihr gerade gedroht? Oh, wenn er wüsste. Auch wenn der Dämon - oder besser gesagt, seine Hülle wahnsinnig gut aussah, so stand sie ihm doch nicht. Eve fand, sie war unpassend, also musste er etwas an seinem 'Look' ändern.

"Dich kennen? Oh ich kenne dich nicht .. "

Eve deutete auf einen gut aussehenden, tattoowierten, jungen Mann, der sich gerade an der Bar den ein oder anderen Drink gönnte und schließlich einen Blick zu Eve warf. Die Schönheit lief auf den Fremden zu, kam seinem Ohr etwas näher und flüsterte Worte hinein. Für den Dämon unverständliche Worte und verzauberte den Menschen somit. Er gehörte ihr. Er würde alles tun, was sie wollte. Die Hülle war nicht länger fähig der Jungfrau zu widerstehen. Mit einem kleinen Kichern schlenderte die hübsche, junge Frau in die Herrentoilette, jedoch nicht ohne dem Dämon noch einen letzten, süßen Blick zu geworfen zu haben.

Er würde ihr folgen. Sie war sich sicher, dass er wissen wollte wer sie war - was sie vor hatte. Er hielt sich für stärker und sie für ihn ein kleines, schwaches Mädchen. Ein erbärmlicher Mensch der bald blutleer in der nächsten Nische liegen würde. Niemand konnte Eves Blicken widerstehen und ganz besonders kein Dämon. Ein Wesen das sie selbst erschaffen hatte. Kurz nach dem die Brünette in der Herrentoilette verschwunden war, schloss Eve die Augen. Sie war in Judas' Kopf. Sie hatte sich in seine Gedanken gebrannt. Sie konnte ihn lenken. Sie konnte seine Gedanken steuern. Zumindest wenn sie es wollte.

"Ich spiele mit dir .. komm und mach deine Drohung wahr .."

Flüsterte sie, während sie sich auf eines der unzähligen Waschbecken setzte und wartete, ebenso wie der Mensch bereits auf seinen Einsatz wartete.


zuletzt bearbeitet 19.07.2012 18:07 | nach oben springen


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