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#1

Haus der Alberts

in Aus vergangenen Tagen 18.07.2012 18:10
von Eve • 45 Beiträge



“Aber ihr kommt bald wieder, oder Mama?” – „Aber natürlich“

Dies sollten also die letzten Worte sein, die Joy und Max Alberts je wieder von ihrer kleinen Tochter hören würden. Die Eltern, die Jäger die es geschafft hatten, unzählige von Eve’s ‚Kindern’ zu töten, sollten nun am eigenen Leib erfahren müssen, was es bedeutete, wenn jemand starb, der zu seiner Familie gehörte. Die kleine Maggie würde ihre Eltern die ein großes Geheimnis hüteten, zum letzten Mal sehen. Sie würde nie wieder aufwachen.

Im Hintergrund versteckte sich die Schönheit, während der Babysitter und die kleine Maggie an der Türe von dem Jägerpärchen Abschied nahmen. Sie ließen ihr kleines Kind zurück, um einem Fall nachzugehen. Weitere, in ihren Augen - Monster zu töten, doch damit würde Eve sie nicht mehr lange durchkommen lassen. Die Jugendliche, die auf das kleine Mädchen aufpassen sollte, bekam ihr Geld eindeutig umsonst. Sie würde eine neue Schöpfung der Jungfrau werden und schließlich für den Tod der kleinen Maggie Alberts verantwortlich sein.

In ihrem Jeep fuhr das Ehepaar davon. Wohin wusste niemand, doch Eve war klar, dass sie nicht vor Sonnenaufgang zurück sein würden. Eine Weile verbrachte die Schönheit noch damit, das Haus von außen zu betrachten, jedoch nur solange, bis alle Lichter im Inneren gelöscht wurden. Nun war ihre Zeit gekommen. Endlich konnte sie ihrem … Hobby, nachgehen. Mit einem Lächeln und vollkommen leise betrat sie das wunderschöne große Haus, besah sich die Jugendliche auf der Couch und bettete ihre Hände auf der Couchlehne, um sie zu betrachten. Wie erbärmlich. Sie hatten sich die mieseste Babysitterin von allen ausgesucht.

„Komm mein kleines Monster ... ich hab einen Auftrag für dich ..“

Eve berührte die Haut der Jugendlichen, die sofort zu einem Monster mutierte. Lange, dünne Finger. Elf, rot aufleuchtende Augen und scharfe Zähne. Eindeutig eine neue Kreation zwischen Rugaru – der nach Menschenfleisch verlangte, einem Vampir – der sich nach Blut sehnte – und einer Neukreation die einfach dazu diente, dem ganzen noch ein wenig mehr Schrecken hinzuzufügen.

Eve lief die Treppen nach oben, während das Monster mit der langen, blutigen Mähne hinter ihr herlief. Während die Jungfrau einem Schlaflied lauschte, welches Maggie wohl dabei helfen sollte einzuschlafen, zierte sich ein Grinsen auf ihren Lippen ab. Es war Zeit, das ihr Schlaflied wahr wurde und so begann Eve zu singen, während sie versteckt im inneren des Zimmers stand, und das Monster hinter der Türe lauerte und auf seinen Einsatz wartete.

„Schlaf, mein Kindchen, schlafe ein,
Die Nacht, sie schaut zum Fenster rein.
Der runde Mond, er hat dich gerne,
Und es leuchten dir die Sterne.
Schlaf, mein Kleines träume süß,
Bald bist du im Paradies.“


Eve’s hatte plötzlich eine noch wundervollere und beruhigendere Stimme, als sowieso schon und sie tat wirklich alles, um der kleinen Angst einzujagen. So sang sie weiter ..


Denn gleich öffnet sich die Tür,
Und ein Monster kommt zu dir.
Mit seinen elf Augen schaut es dich an,
Und schleicht sich an dein Bettchen ran.
Du liegst still da, bewegst dich nicht,
Das Monster zerkratzt dir dein Gesicht.
Seine Finger sind lang und dünn,
Wehr dich nicht s´ hat keinen Sinn.


Eves Augen funkelten in der Dunkelheit, während die einstige Babysitterin all die von Eve gesungenen Worte, in die Tat umsetzte. Die kleine Maggie, die zu beginn des Liedes noch friedlich gelächelt hatte, war nun starr vor Angst. Eine Genugtuung für die Mutter aller Bösen, die sich dieses Schauspiel nur zu gerne besah und schließlich weiter sang.

Und es kichert wie verrückt,
Als es deinen Hals zudrückt.
Du schreist, doch du bist allein zuhaus,
Das Monster sticht dir die Augen aus.
Dann bist du still, und das ist gut,
Es beißt dir in den Hals und trinkt dein Blut.


Jedes Wort wurde von Eve voller Leidenschaft und Hingabe gesungen und exakt betont. Das kleine Mädchen schrie doch vergebens. Niemand könnte sie hören. Niemand würde sie je wieder hören. So sang die Schönheit weiter.

Ohne Blut bist du bleich wie Kreide,
Dann frisst es deine Eingeweide.
Dein kleines Bettchen, von Blut ganz rot,
Die Sonne geht bald auf und du bist tot …


Bei den letzten Worten entfuhr der Brünetten ein unheimliches Lachen, das die Situation noch unerträglicher machte. Zerstückelt, blutleer – tot, lag die kleine Maggie in ihrem Bett. Ihre Locken voller Blut, während die einstige Babysitterin sich an ihrem Fleisch labte. Eves Arbeit war getan und Joy und Max würden sich wünschen, nie das Haus verlassen und ihre Kleine im Stich gelassen zu haben. Denn war es das letztendlich wert? Hatte es sich gelohnt drei oder vier Dämonen zu töten? Zu welchem Preis? Der Preis war letztendlich die ewigen Schuldgefühle die sie plagen würden, für den Rest ihres Lebens. Die Schuldgefühle wegen dem Tod von Maggie Alberts.


zuletzt bearbeitet 18.07.2012 18:18 | nach oben springen


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